Wenn der 28-jährige Thuner in die Gitarrensaiten greift und mit dieser aussergewöhnlichen, soulgetränkten Stimme, gepaart mit einer Emotionalität, die wahrscheinlich irgendwo tief hinter seinen Rippen entsteht, seinen Songs eine schier körperlich spürbare Dringlichkeit verleiht, dann wird allen klar: Lucky Wüthrich ist ein durch und durch ehrlicher, authentischer und hochtalentierter Musiker. Ob er sein gebrochenes Herz, oder seine Liebe zur Musik besingt, ob er Anteil nimmt am Schicksal von Freunden, er berührt mit seiner unverblümten, ehrlichen Art, seine Welt zu beschreiben. Unüberhörbar bleibt dabei seine Liebe zur amerikanischen Musik, deren Geschichte und Interpreten, die die heutige Musik für immer prägten und veränderten.

Nach der ersten erfolgreichen Tour mit dem Debut-Album ‘Steady’, bei der 80 Konzerte in der ganzen Schweiz gespielt wurden, ist er ab dem 16. Februar 2024 mit seinem neuen Album «MY KIND OF MUSIC» unterwegs.

QUOTES

«Blues ist nicht etwas, bei dem du ein bisschen den Clown machst», sagt Philipp Fankhauser. «Es ist furchtbar ernste Musik, bei der es wahnsinnig Spass macht, sie zu spielen.» Die Authenzität, die Ehrlichkeit, den Respekt: Das alles habe Lucky Wüthrich. «Ich habe in den letzten 30 Jahren in der Schweiz niemanden gehört, der den Blues so spielen und singen kann wie er!», sagt Fankhauser.

«…Man darf es so hochtrabend sagen: Der Berner Bluesmann Lucky Wüthrich hat die Sinnlichkeit in den Blues zurückgebracht. Nicht nur, dass der Herr mit dem Lausbubengesicht zu den grossartigsten Gitarristen dieses Landes zählt, er schreibt auch seine Lieder in Eigenregie, und er trumpft mit einer Stimme auf, die so viel tiefer schürfen als die üblichen Baumwollpflücker-Reibeisenstimm-Imitate, die sonst so im Handel kursieren.» Ane Hebeisen | der Bund, 13.09.23

«Eine solche Überzeugung, Kompromisslosigkeit und eine solche Risikobereitschaft trifft man in der Schweiz selten. So viel Talent aber auch nicht. Selten hatte eine junge Stimme so viel Soul, ein junger Gitarrist so viel Reife und Eleganz wie das juvenile Milchgesicht aus Thun.» Stefan Künzli | Aargauer Zeitung, 14.12.21